Der junge Manager Paul West geht beruflich nach Paris, um für einen Lebensmittelkonzern eine Kette englischer Teesalons aufzubauen. Dass Frankreich und seine Heimat England nicht nur der Ärmelkanal, sondern auch eine Unmenge von Unterschieden in Verhalten und Ansichten trennt, wird ihm schon bei seinem allerersten Meeting mit seinem neuen Team klar.
Auch sonst ist der Start für Paul eher schwierig, egal ob es um seine Sprachkenntnisse, Behördengänge, Wohnungssuche, den korrekten Umgang mit Chefs, Mitarbeitern und Kellnern oder die Liebe geht. Ganz zu schweigen von der legendären Streikwut der Franzosen ... und der Hundekacke allerorten.
Mit spitzer Feder karikiert Stephen Clarke hier die Franzosen im allgemeinen und die Pariser im besonderen, Paul stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste und lernt erst ganz allmählich, die französischen Besonderheiten zu respektieren oder sich gar zu eigen zu machen. Das liest sich teils sehr witzig, insbesondere bei den Dialogen, wo mangelnde Sprachkenntnis auf beiden Seiten häufig zu lustigen bis peinlichen Missverständnissen führt, teils aber auch ein wenig platt und insgesamt etwas zu sexlastig (vielleicht ist letzteres eher Männerhumor?)

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