Auf diese Themenidee bin ich eben beim Posten im Leseverhalten-Thread gekommen.
Was gefällt Euch an welchem Genre und warum? Und was nicht?
Vielleicht fällt ja jemandem außer mir noch was ein.
Ich fang gleich mal an.
Ich liebe
Fantasy über alles.
Gründe gibt es viele für mich unheimlich wichtige. Man kann durch die Fremde der Welten, die oftmals farbenprächtig mit vielen Worten zu viele Details und Hintergründen beschrieben werden, eigene Vorstellungen entwickeln. Oftmals gibt es nicht den geringsten Bezug zu wirklich existierenden Dingen, die wir tagtäglich sehen (Büros, Autos, Städte, Schlösser, Wesen...). Ich stelle mir vieles von dem, was ich lese, bildlich vor. Gerade bei den Gebäuden und Wesen macht es mir Spaß meine Phantasie einfach drauf los spinnen zu lassen. Ich möchte nicht von bestehendem immer in die Wirklichkeit geholt werden. Beschreibt ein Buch, ganz plattes Beispiel, eine Geschichte von Universitätsprofessoren, werde ich ständig meine Uni im Kopf haben und zudem auch noch an Studiumsaufgaben, die ich eher machen sollte als lesen, erinnert.

Na, ich sag ja. Plattes Beispiel. Aber das ist etwas was ich an Fantasy mag. Freie Phantasie. Einlassen in einer fremden Welt. Überraschungen in jeglicher Hinsicht...
Wofür ich mich auch noch begeistern kann sind
historische Bücher.
Allerdings nur in geringem Maß. Einzelstücke eher. Ich würde mir wohl kein Buch kaufen ohne tieferen Grund wie restlose Begeisterung anderer Werke eines bestimmten Autoren oder ähnliches. Aus diesem Grund hab ich aber wohl auch keine wirkliche Beschreibung parat, warum ich die bisher gelesenen historischen Bücher mag. Das lag wohl wirklich ausschließlich am Autor oder an der Tatsache, dass Korticus sie mit in die Ehe brachte und sie mir so in die Hände fielen.
Bei
Thrillern könnte ich mir vorstellen, so etwas auch zu kaufen.

Jedoch müsste mir da wohl erstmal kein Fantasybuch mehr einfallen, das ich lesen / haben wollte. Die Ken Follett-Thriller, die ich zuletzt las (dazu muss ich auch immer noch Rezensionen schreiben

), haben ihr Existenzrecht hier in der Wohnung auch durch Herrn Follett erhalten. Doch nun nach dem Lesen auch durch ihren Inhalt. Wenn der Autor es gut kann, das Schreiben, dann bestechen Thriller eindeutig durch den Nervenkitzel. Man fiebert mit den Charakteren mit und hofft das Beste für seine Lieblingsrollen. Auch die Spannung, was nun hinter der ganzen Geschichte verborgen ist, macht solche Bücher zu einem Lesevergnügen für mich. Doch muss ich sagen, dass ich solche Geschichten lieber in Filmform mag.
Science Fiction ist nun etwas, womit ich mich nicht anfreunden kann. Ich hab schon einige Bücher von unterschiedlichen Autoren dieser Sparte in Händen gehalten, aber bei keinem einen wirklichen Spaß gefunden. Sobald fremde Planeten, Raumschiffe und dergleichen auftauchen, verlässt mich das Interesse gnadenlos. Ich weiß auch nicht. Ich find es einfach fad. Es gibt nichts, was mich da fesselt.
Gedichte und dergleichen ist noch viel weniger mein Geschmack. Damit kann ich wirklich nichts anfangen. Kommen sie in Büchern vor, werden sie gelesen, um die Geschichte weiter verfolgen zu können. An jeder anderen Stelle werden sie überlesen. Ich mag lieber ausformulierte Sätze und nicht des Reimens oder der Länge der einzelnen Zeilen wegen zurechtgebastelte Wortfetzen.
Biographien finde ich auch recht langweilig. Die einzige, die ich mal las (wenn man das so nennen kann), war "Moonwalk" von Michael Jackson. Das war zu der Zeit als ich großer Fan von ihm war.

Ansonsten interessieren mich die Leben berühmter Leute nicht. Haben sie gute Filme gemacht, Bücher geschrieben, schöne Bilder gemalt oder anderes, erfreue ich mich an diesen Dingen. Fetzen der Leben der Künstler sind interessant, aber ein ganzes Buch über diesen Menschen? Nein...
Uff... Gar nicht so einfach sich damit auseinander zu setzen.
Na, mal sehen, ob andere Leute hier ihre Meinungen beschreiben können.
